Lemanu Lernmanufaktur - Repetition, Repetenten, Wiederholung - Marketingfachleute, Verkaufsfachleute, Marketingleiter, Verkaufsleiter, E-Commerce Sepzialisten, Digital Collaboration Manager

Hauptfehler 1 – Du könntest viel besser abschneiden, wenn du:
Die Texte und Fragen richtig liest: Wie man Texte und Fragen korrekt liest und sich in die Fragestellung einfühlt? Anbei einige Tipps:



Erster Überblick

  • Lesen des gesamten Textes: Lies den Text einmal vollständig durch, ohne auf Details zu achten. Dies gibt dir einen ersten Überblick über das Thema und den Kontext.
  • Markieren von Schlüsselwörtern: Markiere während des ersten Lesens wichtige Begriffe und Schlüsselsätze. Diese helfen dir, den Fokus des Textes zu erkennen.


Detaillierte Analyse

  • Langsames, sorgfältiges Lesen: Lies den Text nun ein zweites Mal, langsamer und mit mehr Aufmerksamkeit für Details.
  • Fragen an den Text stellen: Stelle dir Fragen wie „Was ist das Hauptthema?“, „Welche Argumente werden präsentiert?“, „Welche Daten oder Beweise werden genannt?“.


Fragen richtig lesen

  • Fragen genau durchlesen: Lies jede Frage mehrmals durch, um sicherzustellen, dass du sie vollständig verstanden hast.
  • Schlüsselbegriffe identifizieren: Markiere Schlüsselwörter in der Frage, wie „beschreiben“, „erklären“, „analysieren“. Diese geben Hinweise darauf, was von dir erwartet wird.


Verstehen der Fragestellung

  • Kontext berücksichtigen: Versuche, die Frage im Kontext des gesamten Textes zu verstehen. Warum wird diese Frage gestellt? Was ist das übergeordnete Thema?
  • Fragestellung analysieren: Zerlege die Frage in ihre Einzelteile. Was genau wird gefragt? Gibt es mehrere Teile der Frage, die beantwortet werden müssen?


Bezug zum Text herstellen

  • Textbelege nutzen: Suche im Text nach Stellen, die direkt oder indirekt die Frage beantworten. Notiere dir diese Stellen und mache dir kurze Notizen dazu.
  • Eigene Interpretation: Überlege, wie die Informationen im Text mit deiner eigenen Interpretation oder deinem Wissen zum Thema in Verbindung gebracht werden können.


Vermeidung häufiger Fehler

  • Nicht zwischen den Zeilen lesen: Vermeide es, Annahmen zu treffen, die nicht direkt im Text unterstützt werden.
  • Alle Teile der Frage beantworten: Stelle sicher, dass du auf alle Teile der Frage eingehst und keine Aspekte übersiehst.


Selbstreflexion

  • Überprüfung der Antwort: Lies deine Antwort kritisch durch. Hast du alle Teile der Frage beantwortet? Sind deine Argumente klar und logisch?
  • Feedback einholen: Wenn möglich, hole dir Feedback zu deinen Antworten und lerne aus den Rückmeldungen.


Diese Schritte können dir helfen, dass du Texte und Fragen korrekt liest und verstehst. Dies hilft dir nicht nur bei der Beantwortung von Fallstudien, sondern auch in anderen Prüfungssituationen und im beruflichen Alltag.

Hauptfehler 2 – Du könntest viel besser abschneiden, wenn du: Deine Ziele korrekt nach Smart oder 5W beschreibst. Dabei solltest du eine strukturierte Vorgehensweise nutzen. Hier sind die Schritte, die dir dabei helfen:



Beispiel 1 – SMART: Marketing – Erhöhung der Social Media Präsenz

  • Spezifisch: Steigerung der Instagram-Follower um 20%
  • Messbar: Aktuelle Followerzahl liegt bei 5.000, Ziel sind 6.000 Follower
  • Attraktiv: Erhöhte Followerzahlen steigern die Markenbekanntheit und Kundenbindung
  • Realistisch: Die Analyse zeigt, dass monatlich etwa 200 neue Follower gewonnen werden können
  • Terminiert: Ziel soll innerhalb von sechs Monaten erreicht werden


SMART-Zielbeschreibung:
„Erhöhung der Instagram-Follower von 5.000 auf 6.000 innerhalb der nächsten sechs Monate durch gezielte Content-Strategien und Interaktionskampagnen.“



Beispiel 2 – SMART: Verkauf – Steigerung des Quartalsumsatzes

  • Spezifisch: Erhöhung des Quartalsumsatzes im B2B-Bereich um 15%
  • Messbar: Der aktuelle Quartalsumsatz liegt bei 100.000 Euro, Ziel sind 115.000 Euro
  • Attraktiv: Höherer Umsatz steigert die Unternehmensgewinne und ermöglicht Investitionen in neue Märkte
  • Realistisch: Vergangene Verkaufsanalysen und Marktprognosen unterstützen die Machbarkeit des Ziels
  • Terminiert: Ziel ist es, dies innerhalb des nächsten Quartals zu erreichen


SMART-Zielbeschreibung:
„Steigerung des Quartalsumsatzes im B2B-Bereich von 100.000 Euro auf 115.000 Euro im nächsten Quartal durch die Einführung neuer Verkaufsstrategien und intensivere Kundenbetreuung.“



Beispiel 3- SMART: Marketing – Verbesserung der E-Mail-Öffnungsrate

  • Spezifisch: Erhöhung der Öffnungsrate der monatlichen Newsletter-E-Mails um 10%
  • Messbar: Aktuelle Öffnungsrate liegt bei 25%, Ziel ist eine Öffnungsrate von 35%
  • Attraktiv: Eine höhere Öffnungsrate führt zu mehr Engagement und potenziell höheren Konversionsraten
  • Realistisch: Durch A/B-Tests und optimierte Betreffzeilen wird eine Erhöhung der Öffnungsrate als erreichbar eingeschätzt
  • Terminiert: Ziel ist es, dies innerhalb von drei Monaten zu erreichen


SMART-Zielbeschreibung:
„Erhöhung der Öffnungsrate des monatlichen Newsletters von 25% auf 35% innerhalb der nächsten drei Monate durch A/B-Tests und die Optimierung der Betreffzeilen.“ Diese Beispiele zeigen, wie Ziele im Marketing und Verkauf klar und strukturiert formuliert werden können, um Erfolg und Fortschritt messbar zu machen.

Beispiel 1 – nach 5W: Marketing – Erhöhung der Social Media Präsenz

  • Was: Steigerung der Instagram-Follower um 20%
  • Wer: Das Social Media Team
  • Wann: Innerhalb der nächsten sechs Monate
  • Wo: Auf der Instagram-Plattform
  • Warum: Um die Markenbekanntheit und Kundenbindung zu erhöhen


5W-Zielbeschreibung:
„Das Social Media Team soll innerhalb der nächsten sechs Monate die Anzahl der Instagram-Follower um 20% steigern, um die Markenbekanntheit und Kundenbindung zu erhöhen.“



Beispiel 2 – nach 5W: Verkauf – Steigerung des Quartalsumsatzes

  • Was: Erhöhung des Quartalsumsatzes im B2B-Bereich um 15%
  • Wer: Das Vertriebsteam
  • Wann: Im nächsten Quartal
  • Wo: Im B2B-Marktsegment
  • Warum: Um die Unternehmensgewinne zu steigern und Investitionen in neue Märkte zu ermöglichen


5W-Zielbeschreibung:
„Das Vertriebsteam soll im nächsten Quartal den Umsatz im B2B-Bereich um 15% erhöhen, um die Unternehmensgewinne zu steigern und Investitionen in neue Märkte zu ermöglichen.“



Beispiel 3 – nach 5W: Marketing – Verbesserung der E-Mail-Öffnungsrate

  • Was: Erhöhung der Öffnungsrate der monatlichen Newsletter-E-Mails um 10%
  • Wer: Das E-Mail-Marketing-Team
  • Wann: Innerhalb der nächsten drei Monate
  • Wo: In den monatlichen Newsletter-E-Mails
  • Warum: Um mehr Engagement und potenziell höhere Konversionsraten zu erreichen


5W-Zielbeschreibung:
„Das E-Mail-Marketing-Team soll innerhalb der nächsten drei Monate die Öffnungsrate der monatlichen Newsletter-E-Mails um 10% steigern, um mehr Engagement und potenziell höhere Konversionsraten zu erreichen.“ Diese 5W-Zielbeschreibungen bieten eine klare und präzise Formulierung der Ziele, die alle wichtigen Aspekte abdecken.

Hauptfehler 3 – Du könntest viel besser abschneiden, wenn du: Deine Herangehensweise und deine Entscheidungen klar begründest: Schreibe den Grund, warum du etwas machst. Dabei solltest du eine strukturierte Vorgehensweise nutzen. Hier sind die Schritte, die dir dabei helfen:



Klarheit über die Entscheidung

  • Entscheidung definieren: Beginne damit, deine Entscheidung klar und präzise zu formulieren. Was genau hast du entschieden und warum ist diese Entscheidung relevant?
  • Hintergrundinformation: Gib den Kontext deiner Entscheidung an. Beschreibe die Situation oder das Problem, das zu dieser Entscheidung geführt hat.


Logische Begründung

  • Beweise und Daten verwenden: Nutze Daten, Fakten und Beispiele, um deine Entscheidung zu unterstützen. Zeige auf, wie diese Beweise deine Entscheidung rechtfertigen.
  • Kausalität erklären: Beschreibe die Ursache-Wirkungs-Beziehung. Wie führt deine Entscheidung zu einem gewünschten Ergebnis? Welche logische Verbindung besteht zwischen deiner Entscheidung und dem Ziel?


Berücksichtigung von Alternativen

  • Alternativen erwähnen: Erwähne, welche Alternativen du in Betracht gezogen hast und warum du diese verworfen hast. Dies zeigt, dass du eine fundierte Entscheidung getroffen hast.
  • Vor- und Nachteile abwägen: Zeige die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen auf und erkläre, warum die gewählte Option die beste ist.


Nutzung von Theorie und Modellen

  • Theoretische Grundlagen: Nutze relevante Theorien, Modelle oder Konzepte, um deine Entscheidung zu untermauern. Zeige, dass deine Entscheidung auf fundierten wissenschaftlichen oder bewährten Ansätzen basiert.
  • Anwendung auf den Fall: Erkläre, wie die Theorie oder das Modell konkret auf deine Situation angewendet wird und warum es zu der Entscheidung passt.


Persönliche Überlegungen

  • Werte und Prinzipien: Erwähne persönliche oder organisatorische Werte, die deine Entscheidung beeinflusst haben. Wie passen diese Werte zu deiner Entscheidung?
  • Langfristige Auswirkungen: Beschreibe die langfristigen Auswirkungen deiner Entscheidung. Wie wird sie zukünftige Entwicklungen beeinflussen?


Strukturierte Argumentation

  • Klar und prägnant schreiben: Achte darauf, dass deine Begründung klar und präzise formuliert ist. Vermeide unnötige Details und konzentriere dich auf die wesentlichen Punkte.
  • Logische Struktur: Baue deine Argumentation logisch auf. Beginne mit der Darstellung des Problems, gehe über zu den möglichen Lösungen und ende mit der Begründung deiner Entscheidung.


Beispiel einer Begründung

  • Entscheidung: „Ich habe mich entschieden, das Marketingbudget zu erhöhen.“
  • Begründung: „Dies liegt daran, dass aktuelle Marktforschungsdaten zeigen, dass unsere Zielgruppe verstärkt online nach unseren Produkten sucht (Beweis/Daten). Durch die Erhöhung des Budgets können wir gezielt Online-Marketingmaßnahmen verstärken und so unsere Reichweite erhöhen (Kausalität). Alternativ hätte eine Budgetkürzung zu einem Verlust an Marktanteilen geführt, was langfristig unsere Wettbewerbsposition geschwächt hätte (Alternativen). Basierend auf dem AIDA-Modell (Theorie) ist eine erhöhte Sichtbarkeit entscheidend für die Kaufentscheidung (Theoretische Grundlagen). Diese Entscheidung entspricht unseren Unternehmenswerten der Innovationsförderung und Marktnähe (Werte). Langfristig erwarten wir eine Steigerung des Umsatzes um 10% (Langfristige Auswirkungen).“


Durch diese strukturierte Vorgehensweise kannst du sicherstellen, dass deine Entscheidungen klar begründet sind und für andere nachvollziehbar dargestellt werden.

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